Richtiges Thermalbaden

Grundsätzlich sollte man zuerst die Becken mit den niedrigsten Temperaturen besuchen und dann erst die wärmsten. Umgekehrt fällt es sehr schwer. Nach einer Überwärmung in dem 38 °C warmen Heißbecken sollte man jedoch unbedingt in das Kaltbecken. Denn Überwärmung verlangt nicht nur in der Sauna, sondern auch im Thermalbad nach Abkühlung. Sie beansprucht den Körper und den Kreislauf natürlich und verlangt nach angemessenen Ruhephasen. „Die Goldene Regel“ in der Therme lautet: Lieber ein richtiger Ablauf in Maßen statt ganz viel auf einmal. Darum haben wir einen Vorschlag für einen entspannenden Badeablauf entwickelt.

Ein möglicher Ablauf, der Ihnen gut tut:

  • 10 bis 20 Bahnen schwimmen im Bewegungsbecken 29 °C
    für 15 min
  • langsames Bewegen, entspannen im Thermalsolebecken 34 °C
    für 10 min
  • Soleinhalation oder Dampfbad 45 °C | 47 °C
    für 6 min
  • Abkühldusche oder Kaltbecken
    kurz
  • Sitzen oder Wassertreten
    5 min
  • Sprudelmassage | Strömungskanal im Warmaußenbecken 35 °C
    für 10 min
  • Intensivsolebecken oder Sprudelbecken 36 °C | 37 °C
    für 6 min
  • Kaltbecken
    kurz
  • Heißbecken 38 °C
    für 6 min
  • Kaltbecken
    kurz
  • ruhen im Wintergarten oder Ruheraum
    15 min

GESAMTDAUER CA. 90 MIN

  • evtl. Saunabesuch
    1. Caldarium oder Sanarium 40 °C | 57 °C
    2. Feuersauna oder Spreewaldsauna 90 °C | 95 °C
    für 10–15 min je Saunagang mit ausreichender Ruhephase zwischen den Gängen
  • evtl. Behandlung in der WellnessGalerie
  • ruhen im Wintergarten
    15 min
  • vitaminreiche Getränke und leichte, gesunde Speisen