Wie die Spreewald Therme nach Burg kam

Im Jahr 1995 wiesen Gutachten aus DDR-Zeiten nach, dass in Burg im Spreewald ein großes Flöz liegt. Mit dem Beschluss der Gemeinde Burg, den Kurort-Status anzustreben, entstand bereits 1995 die Idee für den Bau eines Bades. Vier Jahre später rumpelte und pumpelte es in Burg. Es wurden Solegewinnungsbohrungen durchgeführt, bei denen Geologen am 7. März 1999 auf einer Fläche nahe der Ringchaussee in Burg auf Sole stießen. In 1.350 Metern sprudelte echtes Thermalsolewasser mit 240 Gramm Salzgehalt pro Liter und einer Temperatur von 31 Grad Celsius. Daraufhin entstanden konkrete Pläne für den Bau eines Thermalbades und die Suche nach einem Investor begann.

Am 18. Oktober 2002 unterzeichnete dann Betreiber und Investor Dr. Stefan Kannewischer die Verträge mit der Gemeinde Burg und am 20. Februar 2004 begann mit dem Spatenstich der Bau. Etwa eineinhalb Jahre später war es endlich soweit: am 30. September 2005 öffnete die Spreewald Therme feierlich Ihre Türen und sorgt seitdem für Aktivität, Wellness und Entspannung auf Spreewaldart.

Dank des großen Erfolgs des Thermalbades und auf Nachfrage zahlreicher Gäste, folgte der Entschluss zum Bau eines benachbarten Hotels, das die Therme mit einem Bademantelgang verbinden sollte. Nach dem Richtfest am 23. März 2012 und 20 Monaten Bauzeit eröffnete am 4. Dezember 2012 das Spreewald Thermenhotel in der Viersternekategorie mit 83 Zimmern und 166 Betten auf 3 Etagen.

Die Übernachtungszahlen in Burg haben sich seit Eröffnung der Spreewald Therme von 300.000 auf 600.000 Übernachtungen verdoppelt.
Im März 2017 beschäftigt die Spreewald Therme GmbH 135 Mitarbeiter und zählt somit zu den größeren Arbeitgebern der Region.

Die Entstehung der Spreewald Therme